Die kirchliche Trauungszeremonie gehört zu den schönsten und bewegendsten Momenten im Leben eines Menschen. Rein rechtlich gesehen ist die kirchliche Zeremonie nichts mehr als ein Akt der
Im allgemeinen ist es Tradition, dass die kirchliche Hochzeit entweder in der Kirche der Braut oder des Bräutigams statt findet. Heutzutage ist es auch üblich, dass die Hochzeiten in einer „fremden“ Kirchengemeinde durchgeführt werden. Hier ist das Einverständnis des Pfarrers die Voraussetzung.
Eine Hochzeit und ihre Planung können schon recht komplex werden. Hier eine Schritt für Schritt-Anleitung, damit man auf dem Weg zum Traualter nichts vergisst:
Terminabstimmung in der ausgewählten Kirchengemeinde
Es ist empfehlenswert den Termin sehr rechtzeitig anzumelden. Als Richtlinie gelten hier 6 Monate vor dem eigentlichen Wunschhochzeitstermin. Zu beachten ist ebenfalls, dass es Zeiträume gibt in den gehäuft geheiratet wird z.B.: Sommer. Hier empfiehlt es sich die zeitliche Empfehlung besonders zu beachten.
Folgende Dokumente werden von einem verlangt: Personalausweise, Geburts-, Tauf- und Firmungsurkunde. Für den Fall, dass einer der Parteien solche Dokumente nicht besitzt, sollte bedacht werden, dass eine Neubeschaffung bis zu 2 Monate in Anspruch nehmen kann.
Das vorhochzeitliche Protokoll wird 3 Monate vor dem eigentlichen Hochzeitstermin verfasst. Das zukünftige Braupaar muss hier zur in der Kirche erscheinen. Die hier mitzubringenden Dokumente werden umfangreicher. Zu den bereits oben erwähnten Dokumenten kommen noch folgende hinzu: Nachweis über den erhaltenen Religionsunterricht, offizielle Unbedenklichkeitsbestätigung des Standesamtes sowie die erste von zwei zu absolvierenden Pflichtbeichten und der damit verbundenen Büße.
Nach dem das vorhochzeitliche Protokoll aufgenommen wurde folgen zwei Sonntagsankündigungen der Hochzeit in der Messe. Zu bedenken gibt es hier die Ankündigungen in beiden Kirchengemeinden stattfinden müssen. Eine entsprechende Bescheinigung muss in der Kirchengemeinde vorgelegt werden
Der voreheliche Unterricht
Der voreheliche Unterricht in der katholischen Kirche ist in Polen Pflicht und muss von jedem Ehepaar absolviert werden, das sich kirchlich trauen lassen möchte. Erfahrungsgemäß sollte man den Kurs drei Monate vor dem geplanten Termin besuchen. Der Kurs dauert insgesamt etwa 7 bis 10 Wochen und endet mit einem Pflichttermin bei der Familienberatung. Übrigens wird der Kurs auch von in Ausland lebenden Eheleuten, die sich in Polen trauen lassen möchten verlangt und wird in jeder polnischen Mission im Ausland angeboten.
Ehezeugnis
Etwa eine Woche vor der eigentlichen Hochzeit muss ein entsprechendes Schriftstück in der Gemeinde verfasst werden. Dies Mal müssen auch die Zeugen dabei sein. An diesem Tag müssen alle oben erwähnten Dokumente vorgelegt werden. Hier noch mal zur Erinnerung:
Personalausweise (auch der Trauzeugen), Bescheinigung für die Teilnahme am vorehelichen Unterricht, Bescheinigung der Sonntagsankündigungen.
Ein Tag vor der Hochzeit
An diesem Tag muss nur noch die Beichte abgelegt werden. Nicht zu vergessen ist sich die Bescheinigung hierfür ausstellen zu lassen, die am Hochzeitstag in der Kirche abgegeben werden muss.
Hochzeit
Mit der kirchlichen Hochzeit, einem der schönsten Tage im Leben, enden nun die nahezu 6-monatigen Vorbereitungen. Nun gilt es sich auf den Tag zu freuen. Schließlich hat man bis hierhin alles bestens vorbereitet und sollte den Tag trotz der natürlichen Anspannung genießen.
Am besten sollten der zukünftige Bräutigam und die Brautfrau zusammen mit den Trauzeugen etwas früher in der Kirche erscheinen. Das Traupaar muss die Beicht-Bescheinigung abgeben. Die Trauzeugen liefern nun auch die Eheringe. Alle vier müssen nun die offizielle Bescheinigung unterschreiben und dann kann es losgehen. Es folgt die kirchliche Trauung.
Die kirchliche Hochzeitsfeier kann unterschiedlich verlaufen. Hier gibt es in Abhängigkeit von der Region oder vom Land unterschiedliche Abläufe. In der Regel wird der Ablauf einer Hochzeit mit dem Pfarrer davor detailliert besprochen.
Nach der kirchlichen Zeremonie verlässt das frisch getraute Ehepaar die Kirche. Beim Ausgang gibt es unterschiedliche Sitte und Bräuche wie zum Beispiel: Werfen vom Kleingeld in die Höhe, das von dem Bräutigam und der Brautfrau aufgesammelt wird. Danach wird der Reihe nach gratuliert. Dabei werden Blumen und Grußkarten überreicht.
Hinweise:
Bei der Planung der kirchlichen Hochzeit sollte man sich noch um Folgendes kümmern: